9 erprobte Strategien, um deinen Blog bekannt zu machen

9 erprobte Strategien, wie du deinen Blog bekannt machen und neue Leser*innen gewinnen kannst

Du steckst viel Zeit und Herzblut in deine Blogartikel. Und das Bloggen macht dir Spaß. Aber wenn du dir die Aufrufzahlen anschaust, dann beginnst du zu zweifeln. Es sind einfach zu wenig Leser*innen auf deinem Blog. Und du bist plötzlich unsicher, ob dir dein Blog so überhaupt neue Kund*innen bringen kann. Ich verstehe das total. Mir ging das am Anfang ganz genauso! Bis ich nach und nach gelernt hatte, wie ich meinen Blog bekannt machen kann.

Damit du viel schneller als ich damals – ich blogge nicht nur hier, sondern bereits seit 2015 auch als Mama im Spagat – genügend Leser*innen gewinnst, verrate ich dir meine 9 erprobten Wege, wie du deinen Blog pushen kannst.

Inhalt

1. Kenne deine Wunschkund*innen und deine Ziele

Das klingt für dich jetzt vielleicht banal. Aber noch bevor du mit dem Schreiben beginnst, mache dir bewusst, für wen du deine Blogartikel schreibst

  • Wem hilfst du mit deinen Blogartikeln?
  • Wer soll deine Artikel lesen und dann bei dir kaufen?
  • Vor welchen Herausforderungen stehen deine potenziellen Leser*innen?
  • Welche Probleme, Ängste und Hoffnungen haben deine Wunschkund*innen?
  • Welche Themen sind für sie relevant?

… und welche Ziele du durch das Bloggen erreichen willst. Ein paar Beispiele für Blogziele:

  • nachhaltig über Google gefunden werden
  • mit deinem Blog direkt (also z.B. durch Affiliate Links) Geld verdienen
  • als Expertin für deine Themen wahrgenommen werden
  • durch regelmäßiges Bloggen deine Schreibskills verbessern
  • Leser*innen mit in deinen Alltag nehmen
  • Vertrauen aufbauen

All dies sind Dinge, über die du dir Gedanken machen solltest, bevor du dich daran machst, deine Blogartikel und deinen Blog zu promoten.

2. Mache deinen Blog mithilfe von Google bekannt

Google ist mein Lieblingstraffic-Bringer. Denn die Suchmaschine liefert mir regelmäßig Leser*innen auf meine Blogs. Und das, auch wenn ich mal länger nicht blogge. Ich finde das genial!

Wenn du dich bereits mit SEO beschäftigst, weißt du natürlich, dass es ein wenig dauert, bis du regelmäßig Blogbesucher*innen über Google bekommst. Und dass du beim Blogaufbau und beim Bloggen ein paar Dinge beherzigen solltest. Wie das Recherchieren und Analysieren von relevanten Keywords. Ich weiß auch, dass du SEO nicht von heute auf morgen so nebenbei lernen kannst.

Allein die Keyword-Recherche kann gerade Anfänger*innen ganz schön blockieren. Doch wenn du beim Thema Keywords finden deinen Perfektionismus außen vorlässt – das eine perfekte Keyword gibt es nicht! -, dann lernst du mit dem Thema ganz entspannt umzugehen. Mit der Zeit wird dir das Schreiben von seo-optimierten Blogartikeln in Fleisch und Blut übergehen. Und du bloggst über genau die Themen, die deine Leser*innen lesen wollen und kannst so deine Blog-Reichweite erhöhen.

Google-SEO ist eine wunderbare Möglichkeit, deinen Blog nachhaltig bekannt zu machen! 

Ich bekomme auf meinen Mama-Blog – und das, obwohl ich im Moment dort nicht blogge – immer noch tausende von Aufrufen im Monat und regelmäßig Kooperationsanfragen.

Endlich Blogartikel schreiben, die gefunden werden!

Anleitung: Blogartikel schreiben, die gefunden werden.

Wie funktioniert SEO?

Falls du mit dem Begriff Suchmaschinenoptimierung (noch) nicht so viel anfangen kannst, erkläre ich dir den Google-Mechanismus in ganz vereinfachter Form. 

Sobald du einen Suchbegriff oder eine Phrase in die Google-Suchmaske eingibst, durchsucht die Suchmaschine alle bereits bei Google indexierten Webseiten. Dazu gehören auch deine Blogartikel. Die Beiträge, die die besten Antworten auf die gestellten Suchanfragen geben, tauchen in der Google-Ergebnisliste ganz weit vorne auf.

Um dem Suchenden die besten Inhalte liefern zu können, durchforstet Google fortlaufend das Internet. Die Google-Roboter schauen sich die einzelnen Seiten an und erfassen die Inhalte mithilfe der Keywords. Dank dieser Schlüsselbegriffe und Themen kann Google schnell verstehen, um was es in deinem Artikel geht. Und ihn dann auch einem bestimmten Platz in den Google-Ergebnisliste zuordnen.

Content is king: Was deine Wunschkund*innen lesen wollen

Um deinen Blog bekannt machen zu können, brauchst du richtig guten Content, also Inhalte, die deine Wunschkund*innen interessieren. Sonst wird das auch mit Google nix ;-).

ABER: Du schreibst nicht für Google. Das ist mir ganz wichtig. Du bloggst für deine Leser*innen. Mit Keywords machst du es Google nur einfacher, deine Inhalte zu finden! Und Google verrät dir praktischerweise ziemlich genau, wie du deine Blogartikel für deine Leser*innen aufbereiten solltest.

Blog bekannt machen mit SEO und Leser*innen gewinnen

3. Mehr Besucher*innen auf deinem Blog dank Pinterest

Neben Google bringt mir die Bildersuchmaschine Pinterest regelmäßig neue Leser*innen auf meine Blogs. Praktisch ist, dass du ganz einfach deine bereits erstellten Inhalte recyceln kannst.

Wie funktioniert Pinterest?

Ähnlich wie bei Google geben die Suchenden auch auf Pinterest bestimmte Keywords in eine Suchmaske ein. Anschließend zeigt die visuelle Suchmaschine den Nutzer*innen die Pins an, die am besten zum Suchbegriff passen. Da du bei jedem Standard-Pin einen Link zu deinem Blogartikel hinterlegen kannst, kannst du deinen Blog mit Pinterest ganz einfach bekannter machen und den Traffic auf deiner Website erhöhen.

Ein weiterer Vorteil von Pinterest SEO ist, dass deine optimierten Pins nicht nur auf Pinterest angezeigt werden, sondern auch in den Google-Ergebnislisten.

4. Blog mithilfe eines Newsletters bewerben

Dein eigener Newsletter ist eine hervorragende Möglichkeit, deinen Blog bekannter zu machen.
Recht wenig Aufwand hast du dabei, wenn du in regelmäßigen Abständen deine neuesten Blogartikel per E-Mail an deine Abonnent*innen sendest. Das habe ich lange so mit meinem Mama-Blog gemacht. Zu Beginn habe ich wöchentlich gebloggt und am Ende des Monats einen Newsletter mit Teasern zu den neuesten Blogartikeln gesendet.

Zielführender für einen Business-Blog ist es meiner Meinung nach aber, wenn du deinen Newsletter strategischer nutzt. Das Promoten deiner Blogartikel ist dann einfach ein Teil deines Newsletters. Und du kannst so regelmäßig deine Blog Reichweite erhöhen.

5. Mehr Blog-Bekanntheit durch Social Media

Nachdem du deine Blogartikel veröffentlicht hast, kannst du diese einfach auf deinen Social-Media-Kanälen teilen. Ich nutze sehr gerne LinkedIn und Instagram. Aber selbstverständlich kannst du auch Facebook, Twitter oder Xing bespielen. Je nachdem, welche Kanäle zu dir und deiner Zielgruppe passen.

Damit du mehr Leser*innen und mehr Traffic auf deinem Blog bekommst, solltest du mit deinen Posts auf Social-Media neugierig machen. Diese also mit einem Teaser-Text und ansprechendem Bild versehen. Einfach einen Link mit „mein neuer Blogbeitrag zum Thema XY“ reicht natürlich schon lange nicht mehr, um deinen Blog zu promoten.

5 clevere Einstiege in deinen Social-Media-Post:

  • starte deinen Beitrag mit einer wichtigen Erkenntnis aus dem Blogartikel
  • greife das drängendste Problem oder den wichtigsten Wunsch deiner Leser*innen auf
  • beginne mit einem spannenden Zitat
  • erzähle eine fesselnde Geschichte
  • berichte von deinen eigenen Erfahrungen zum Thema

Ich bin übrigens ein absoluter Fan davon Blogbeiträge zu recyceln. Denn gerade aus gehaltvollen Artikeln, kannst du gleich mehrere Social-Media-Posts und Stories kreieren. Alles, was du hierfür brauchst, steckt bereits in deinen Beiträgen.

6. Blog bekannt machen durch Blogparaden

Blogparaden sind je nach Nische eine tolle Möglichkeit, um deinen Blog zu pushen. Du erhöhst mit deiner Teilnahme nicht nur deine Reichweite, sondern erhältst so noch den ein- oder anderen Backlink. Also eine Empfehlung von einer anderen Seite auf deinen Blogbeitrag.

Zudem entsteht durch Blogparaden ein toller Austausch. Du lernst andere Blogger*innen aus deiner Nische kennen und kannst dich leicht mit ihnen vernetzen.

Mit meinem Mama-Blog war ich immer super gerne bei Blogparaden dabei. Regelmäßige Blogparaden auf dem Blog der Stadt München hatten mir für meine Ausflugstipps zum Beispiel richtig viele, neue Leser*innen beschert. Auch die Teilnahme an Blogparaden anderer Mama-Bloggerinnen waren für mich richtige Blog-Trafficbooster.

Die für dich und dein Blogthema passenden Blogparaden findest du z.B. in Facebook-Gruppen oder auch, indem du andere Blogs in deinem Themenbereich liest.

7. Wiederkehrende Blogaktionen mit „Link-Parties“

Neben klassischen Blogparaden gibt es noch die verschiedensten Blog-Challenges und Aktionen. Früher waren diese „Link-Parties“ auch für SEO ziemlich relevant. Denn du darfst in der Regel immer deinen aktuellen Blogartikel als Link auf der jeweiligen Aktionsseite hinterlassen.

Ich habe dies für meinen Mama-Blog jahrelang fleißig genutzt. So war ich regelmäßig beim „Wochenende in Bildern“, bei „12 von 12“ oder auch den „Freitagslieblingen“ dabei. Eine immer noch sehr gute Möglichkeit (gerade für Blogstarter*innen) einen Blog bekannt zu machen. Und passenderweise habe ich dazu gerade einen tollen Blogartikel entdeckt. Bei Judith findet ihr nämlich eine gute Übersicht zu den „besten Blog-Aktionen und Challenges der deutschsprachigen Blogosphäre“.

Eines muss ich zu dem Thema aber noch anmerken: Aus SEO-Sicht bringen solche Linksammlungen nicht mehr so viel für deine Google-Rankings. Da sind exklusive Gastbeiträge auf thematisch zu dir passenden Blogs stärker. D.h. Google stuft solche Empfehlungen meist als hochwertiger ein als die Verlinkungen von „Link-Party-Seiten“. Nichtsdestotrotz helfen dir diese Aktionen, mehr Besucher*innen auf deinen Blog zu bringen.

8. Hochwertige Gastartikel schreiben

Ich liebe es, Gastartikel zu schreiben. Denn um Expertise zu zeigen und neue Leads zu gewinnen sind sie einfach genial. Außerdem entsteht durch das Schreiben exklusiver Gastartikel meist ein super hochwertiger, fachlicher Austausch. Für Business-Blogger unbezahlbar!

Auch Google sieht Verlinkungen von thematisch dir nahestehenden Blogs und Seiten gerne. Solche Empfehlungen können dir richtig was für deine Rankings bringen.

Ich habe beispielsweise zuletzt bei Alex Polunin einen Gastbeitrag zu „Wie du ganz einfach kostenlose Keywords für Google findest“ und bei Michaela Benkitsch einen zum Thema „SEO & Positionierung“ gebloggt.

9. Klassische Wege für mehr Blog-Bekanntheit nutzen

Manchmal vergesse ich in meiner Online-Welt tatsächlich die klassischen Marketingwege. Dabei können auch diese dir richtig Reichweite bringen.

Mein Mama-Blog wurde beispielsweise bereits in Ausflugsbüchern und Print-Zeitschriften vorgestellt. Auch Interviews in Printmedien sind nach wie vor eine sehr gute Möglichkeit, um die Bekanntheit deines Blogs zu steigern.

Ideen, um deinen Blog offline bekannt zu machen

  • Printmedien (Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Bücher) in deiner Nische
  • eigene Flyer
  • Networking-Veranstaltungen (dafür kannst du sogar noch die gute alte Visitenkarte gut gebrauchen)
  • Live-Barcamps und Summits
  • Aufkleber mit deinem Bloglogo
  • Sonstige Werbemittel (Schreibuntensilien, Taschen, Süßes)

Und wenn ich noch ganz am Anfang stehe? Wie bekommt mein Blog dann mehr Leser*innen?

Du fragst dich jetzt vielleicht, wie du deinen Blog promoten sollst, wenn du bisher nur wenige Social-Media-Follower oder Newsletter-Abonnenten hast? Und du keine Lust hast, wochenlang zu warten, bis Google deine Blogartikel auf vorderen Plätzen rankt?

Hier meine Tipps & Strategien für Blogstarter*innen:

  • Jeder hat mal klein angefangen. Und Kontinuität zahlt sich beim Bloggen aus. Denn Google-SEO, Pinterest, Gastbeiträge und Social-Media befruchten sich gegenseitig!
  • Komme ins Bloggen und lasse dich nicht durch die vielen Tipps zum Blog-Marketing im Netz verwirren. Wichtig ist, dass du startest und auch dran bleibst.
  • Halte dich am Anfang nicht zu lang mit dem Finden der richtigen Keywords auf. Du kannst deine Blogartikel immer nachjustieren und überarbeiten.
  • Traue dich, ein Blogartikel-Fundament zu schaffen und vertraue darauf, dass mit deiner Blog-Expertise auch deine Leserschaft wächst.
  • Konzentriere dich auf Qualität statt Quantität: Und ja, regelmäßiges Bloggen ist gerade zu Beginn wichtig. Aber: Bevor dich dein selbst-auferlegter Blogrhythmus stresst und überfordert, schalte liebe einen Gang zurück.
  • Erstelle einen Redaktionsplan und orientiere dich an diesen Themen.

Fazit: Einen Blog bekannt zu machen dauert, zahlt sich aber langfristig aus!

Es gibt viele Möglichkeiten, wie du mehr Leser*innen für deinen Blog gewinnen kannst. Und nicht alle Strategien funktionieren für jedes Thema. Wichtig ist, dass du dranbleibst und regelmäßig neue Inhalte erstellst und/oder auch deine bereits vorhandenen Artikel aktualisiert. Einen Blog aufzubauen dauert. Langfristig lohnt sich aber diese Investition. Denn mit deinem Blog kannst du nachhaltig Traffic generieren, Vertrauen aufbauen und letztendlich Leser*innen in Kund*innen verwandeln.

Endlich Blogartikel schreiben, die gefunden werden!

Anleitung: Blogartikel schreiben, die gefunden werden.

Hallo, ich bin Nadja, Online-Marketing-Expertin mit Schwerpunkt SEO und Pinterest

Ich zeige dir, wie du mit deiner Website, SEO und Pinterest nachhaltig sichtbar wirst und neue Kund*innen gewinnst. Wie ich das mache? Ich erkläre dir im SEO Coaching, wie du dein SEO selbst in die Hand nehmen kannst. Gerne unterstütze ich dich auch bei der Umsetzung deiner Optimierungen oder übernehme dein Pinterest Management. Denn SEO und Pinterest haben eine entscheidende Sache gemeinsam: Du lässt dich von deinen Wunschkund*innen finden, ohne dabei aufdringlich zu sein!

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