Anleitung: Die richtigen Keywords für deinen Blog finden.

Die richtigen Keywords finden: So verstehst du, wonach deine Wunschkund*innen wirklich suchen.

Du möchtest mit deinen Themen und Angeboten bei Google und in KI-Suchen sichtbar werden. Und du weißt, dass Keywords dabei nach wie vor eine wichtige Rolle spielen. 

Dennoch kommst du nicht so richtig uns tun. Es schwirren einfach zu viele Fragen in deinem Kopf: Welche Keywords sind die Richtigen? Brauche ich ein kostenpflichtiges Tool? Und wie finde ich überhaupt Themen, nach denen meine Wunschkund*innen wirklich suchen?

Genau hier fangen viele Selbstständige an, sich zu verzetteln oder unsicher zu werden.

In diesem Artikel zeige ich dir deshalb Schritt für Schritt, wie du die richtigen Keywords für deinen Blog & dein Business findest und die Ergebnisse deiner Keyword-Recherche sinnvoll einordnest.

Inhalt

Das Wichtigste vorab

  • Mit den richtigen Keywords finden die passenden Menschen zu deinem Blog und deinen Angeboten.
  • Eine gute Keyword-Recherche beginnt bei den Fragen und Bedürfnissen deiner Wunschkund*innen.
  • Ein Keyword-Tool liefert dir wichtige Daten, die strategische Arbeit liegt in der Einordnung und Interpretation. 
  • Entscheidend ist nicht nur das Suchvolumen, sondern vor allem die Suchabsicht hinter einem Keyword.
  • Nutze die Keyword-Recherche, um Themen zu finden, die für deine Zielgruppe wirklich relevant sind.
  • Mithilfe passender Keywords und die Themen drumherum entstehen Inhalte, die langfristig bei Google und in KI-Suchen sichtbar sind. 

Was sind Keywords und warum sind wichtig?

Keywords sind die Begriffe oder Fragen, die Menschen bei Google oder in KI-Suchen eingeben. Suchst du beispielsweise nach „Keyword-Recherche“, „Blogartikel schreiben“ oder „SEO für Selbstständige“, dann sind genau das deine Keywords.

Ganz vereinfacht funktioniert die Suche so: Du gibst einen Suchbegriff oder eine Frage in die Suchmaske ein und Google durchsucht seinen Index nach den Inhalten, die diese Suchanfrage möglichst gut beantworten. Anschließend bewertet der Algorithmus, welche Webseiten für genau dise Suchanfrage am relevantesten sind und in welcher Reihefolge sie in den Suchergebnissen erscheinen. Je nach Suchanfrage erscheint zusätzlich eine KI-generierte Antwort (AI Overview), die Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenfasst.

Damit Google deine Inhalte richtig einordnen kann, analysiert die Suchmaschine den gesamten Inhalt einer Seite. Keywords sind dabei ein wichtiges Signal dafür, worum es auf einer Seite geht. Genauso wichtig ist heute aber auch, ob dein Inhalt die Suchintention hinter einer Suchanfrage erfüllt und den Suchenden wirklich weiterhilft.

Deshalb sind Keywords auch in KI-Zeiten noch wichtig. Weil sie dir zeigen, wonach deine Wunschkund*innen tatsächlich suchen. Hinter jedem Keyword steckt schließlich eine Frage, ein Problem oder ein konkretes Bedürfnis.

Keywords können einzelne Begriffe, Wortgruppen oder ganze Fragen sein. Außerdem wird häufig zwischen Short-, Mid- und Longtail-Keywords unterschieden.

👉 Du möchtest tiefer in das Thema einsteigen? Dann lies gerne meinen ausführlichen Artikel Was sind Keywords? Bedeutung & Grundlagen.

Warum eine Keyword-Recherche heute mehr ist als SEO

Du schreibst immer für Menschen, nie für Google oder dafür, in KI-Suchen genannt zu werden.

Das bedeutet aber nicht, dass du auf eine Keyword-Recherche verzichten kannst. Ganz im Gegenteil: Sie hilft dir dabei, die Sprache deiner Wunschkund*innen besser zu verstehen und Inhalte zu entwickeln, die ihre Fragen wirklich beantworten.

Gerade weil sich die Suche verändert, ist eine gute Keyword-Recherche heute wichtiger denn je. Immer mehr Menschen nutzen KI-Suchsysteme wie ChatGPT, Perplexity oder den KI-Modus von Google. Gleichzeitig werden Suchanfragen immer konkreter. Statt einzelner Begriffe geben Nutzer*innen häufiger ganze Fragen ein oder beschreiben ihre persönliche Situation.

Das verändert auch die Keyword-Recherche, gar keine Frage.

Lass uns kurz zurückschauen: Früher ging es oft darum, Suchbegriffe mit möglichst hohem Suchvolumen zu finden und sie an den richtigen Stellen im Text zu platzieren. Heute reicht das längst nicht mehr aus. Denn Suchmaschinen und KI-Systeme wollen nicht einzelne Keywords erkennen, sondern verstehen, wie gut ein Inhalt eine Suchanfrage beantwortet.

Genau deshalb hilft dir eine gute Keyword-Recherche vor allem dabei, die Wünsche, Bedürfnisse und Hürden deiner Wunschkun*innen besser zu verstehen. Welche Fragen beschäftigen sie? Welche Probleme möchten sie lösen? Welche Informationen erwarten sie von einem Blogartikel? Was genau möchten sie kaufen?

Je besser du diese Fragen beantworten kannst, desto hilfreicher werden deine Inhalte für deine Leser*innen genauso wie für Suchmaschinen und KI-Systeme.

Keywords sind deshalb heute weit mehr als eine Liste von Suchbegriffen. Sie sind der Ausgangspunkt, um Themen zu finden, die für deine Wunschkund*innen wirklich relevant sind und zu deinem Angebot passen.

Endlich Blogartikel schreiben, die gefunden werden!

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Anleitung: In 4 Schritten die richtigen Keywords finden

Schritt 1: Das richtige Thema finden

Eine gute Keyword-Recherche beginnt nicht im Keyword-Tool, sondern mit einem Thema, das für deine Wunschkund*innen wirklich relevant ist.

Bevor du Suchvolumen analysierst oder Keywords vergleichst, solltest du dir deshalb überlegen, worüber du überhaupt schreiben möchtest. Denn nur wenn dein Thema zu deinem Angebot und den Fragen deiner Zielgruppe passt, wird dein Blogartikel später auch die richtigen Menschen erreichen.

Für meine Keyword-Recherchen gehe ich immer nach den folgenden Schritten vor. Sie haben sich sowohl für meine eigenen Blogs als auch für die Websites meiner Kund*innen bewährt.

1. Brainstorming: Welche Fragen beschäftigen deine Wunschkund*innen?

Die besten Blogartikel entstehen häufig aus den Fragen, die dir im Alltag immer wieder begegnen.

Überlege zum Beispiel:

  • Welche Fragen stellen dir deine Kund*innen regelmäßig?
  • Welche Probleme möchten sie lösen?
  • Wobei kannst du sie mit deiner Expertise unterstützen?
  • Welche Themen erklärst du immer wieder?
  • Wonach sollen deine Wunschkund*innen dich später über Google oder KI-Suchen finden?

Schreibe zunächst alles auf, was dir einfällt. In diesem Schritt geht es noch nicht darum, das perfekte Keyword zu finden. Es geht darum, möglichst viele Ideen zu sammeln.

2. Höre deinen Kund*innen zu

Die beste Quelle für deine Themen sind deine Kund*innen. Achte darauf, welche Begriffe sie verwenden, welche Fragen sie stellen und welche Formulierungen immer wieder auftauchen.

Falls du noch wenige Kund*innen hast, lohnt sich auch ein Blick in LinkedIn-Communities, Facebook-Gruppen, YouTube-Kommentare oder thematisch passende Foren. Dort erfährst du oft sehr direkt, welche Themen Menschen beschäftigen.

Auch ChatGPT oder Claude können dir dabei helfen, typische Fragen oder Schmerzpunkte deiner Wunschkund*innen zu sammeln. Nutze diese Ergebnisse aber vor allem als Inspiration. Sie ersetzen natürlich keine echten Aussagen deiner Kund*innen. 

3. Nutze KI als Sparringspartner

Gerade beim Brainstorming können dich ChatGPT, Claude & Co. wunderbar unterstützen. Die KI hilft dir, neue Perspektiven einzunehmen und weitere Ideen für Themen, Fragen oder Suchbegriffe zu entwickeln.

Je konkreter du deine Wunschkund*innen und dein Angebot beschreibst, desto hilfreicher werden die Ergebnisse.

Nutze also KI als deinen Sparringspartner. Und lass dir typische Fragen, Herausforderungen oder Denkweisen deiner Wunschkund*innen zeigen. Oft entstehen daraus Themen, auf die du selbst gar nicht gekommen wärst.

👉 In meinem Blogartikel-Guide zeige ich dir konkrete Prompts, die ich selbst für die Themenfindung gerne verwende.

Nutze die Antworten aber wirklich nur als Inspiration (da wiederhole ich mich gerne). Denn ob diese Themen und Suchbegriffe tatsächlich von deinen Wunschkund*innen gesucht werden, prüfst du später mit einem Keyword-Tool.

4. Analysiere deinen Wettbewerb

Auch deine Mitbewerber*innen können dir wertvolle Ideen für deine Keyword-Recherche liefern.

Schau dir zunächst an, welche Themen sie auf ihrer Website oder ihrem Blog behandeln. Oft erkennst du dadurch, welche Fragen in deiner Branche besonders häufig gestellt werden.

Noch spannender wird es mit einem Keyword-Tool. Dort kannst du die Domain deiner Mitbewerber*innen eingeben und dir anzeigen lassen, für welche Suchbegriffe sie bereits gefunden werden.

Frage dich dabei aber nicht nur: Für welche Keywords werden deine Mitbewerber*innen gefunden, sondern vor allem auch:

  • Passen diese Suchbegriffe überhaupt zu meinem Angebot?
  • Welche Themen fehlen noch? Wo gibt es Content-Lücken?
  • Wo kann ich meine eigenen Erfahrungen oder einen anderen Blickwinkel einbringen?
Wettbewerb mit Ubersuggest checken
Mit Ubersuggest kannst du beispielsweise die Keywords deiner Mitbewerber*innen herausfinden.

5. Nutze Google als Inspirationsquelle

Nicht nur Keyword-Tools liefern dir wertvolle Hinweise auf mögliche Suchbegriffe. Auch Google selbst zeigt dir, wonach Menschen häufig suchen.

Google Autocomplete: Sobald du einen Begriff in die Google-Suche eingibst, schlägt dir Google automatisch weitere Suchanfragen vor. Diese Vorschläge basieren auf häufigen Suchanfragen und geben dir einen guten ersten Eindruck davon, welche Begriffe Menschen rund um dein Thema verwenden.

Gerade für die Themenfindung ist Google Autocomplete deshalb eine einfache und kostenlose Inspirationsquelle zum Finden der richtigen Keywords. 

Google Autocomplete für Suchbegriffe nutzen
Die Autocomplete Möglichkeit bei Google hilft dir, deine passenden Keywords zu finden.

Verwandte Suchanfragen bzw. „Wird auch oft gesucht“: Scrolle nach einer Google-Suche einfach bis ans Ende der Suchergebnisse. Dort findest du die verwandten Suchanfragen. Sie zeigen dir weitere Begriffe und Fragestellungen, die thematisch zu deinem ursprünglichen Suchbegriff passen.

Oft entstehen genau hier neue Ideen für Blogartikel oder du entdeckst Aspekte, die du in deinem geplanten Artikel zusätzlich beantworten solltest.

Verwandte Suchanfragen finden
Die verwanden Suchanfragen direkt bei Google liefern dir wertvolle Keywords.

Schritt 2: Passende Keywords recherchieren und analysieren

Im ersten Schritt hast du Ideen für mögliche Themen gesammelt. Jetzt geht es darum herauszufinden, wonach Menschen tatsächlich suchen und welche Suchbegriffe am besten zu deinem Thema passen.

Dafür brauchst du ein Keyword-Tool. Es zeigt dir unter anderem,

  • wie häufig nach einem Begriff gesucht wird,
  • welche ähnlichen Suchbegriffe es gibt,
  • welche Fragen die Suchenden stellen und
  • welche Themen eng miteinander zusammenhängen.

Diese Daten helfen dir dabei, deine ersten Ideen zu überprüfen und neue Möglichkeiten zu entdecken. Vielleicht stellst du fest, dass rund um dein Thema ganz andere Fragen gesucht werden oder dass mehrere Suchbegriffe eigentlich dieselbe Suchintention haben. Genau diese Erkenntnisse helfen dir später dabei zu entscheiden, worüber du deinen Blogartikel schreibst oder wie du deine Angebotsseite textest.

Ein Beispiel: Als Coach für Hochsensible startest du deine Keyword-Recherche wahrscheinlich mit dem Begriff „Hochsensibilität“. Im Keyword-Tool entdeckst du dann weitere Suchanfragen wie „Bin ich hochsensibel?“, „Hochsensibilität im Beruf“ oder „Wie gehe ich mit Reizüberflutung um?“.

Diese Suchanfragen geben dir wertvolle Einblicke in die Gedankenwelt deiner Wunschkund*innen. Du erkennst, welche Fragen sie sich stellen und welche Themen sie wirklich beschäftigen.

Genau darin liegt für mich der größte Mehrwert eines Keyword-Tools. Es liefert dir nicht einfach nur Zahlen, sondern hilft dir, deine Wunschkund*innen besser zu verstehen.

Damit du die Ergebnisse deines Keyword-Tools besser einordnen kannst, möchte ich dir an diese Stelle kurz die wichtigsten Begriffe erklären. Für meine Keyword-Recherche schaue ich mir vor allem diese drei Faktoren an:

Suchvolumen
Das Suchvolumen ist die Anzahl, wie oft ein Suchbegriff pro Monat in das Google-Suchfeld eingegeben bzw. eingesprochen wird. 

SEO Difficulty
Dieser Wert zeigt an, wie schwer es ist, für das entsprechende Keyword bei Google weit vorne angezeigt zu werden. Je niedriger der Wert, desto einfacher kannst du mit diesem Suchbegriff gefunden werden. Behalte aber im Hinterkopf, dass die SEO Difficulty lediglich ein Richtwert für dich ist, um grob deine Platzierungs-Chancen bei Google einschätzen zu können. 

Suchintention
Die Suchintention ist keine Kennzahl, sondern beschreibt die Absicht hinter einer Suchanfrage. Möchten Suchende sich zunächst informieren, ein konkretes Problem lösen oder sind sie bereits auf der Suche nach einem Angebot?

Die Suchintention ist heute der wichtigste Faktoren bei der Keyword-Recherche. Denn nur wenn dein Inhalt zu den Erwartungen der Suchenden passt, hast du gute Chancen, bei Google und in KI-Suchen sichtbar zu werden.

Welches Keyword-Tool ist das Richtige?
Es gibt viele Keyword-Tools, von kostenlosen Lösungen bis hin zu umfangreichen Profi-Tools.

Um die richtigen Keywords zu finden nutze  ich hauptsächlich mit Ubersuggest und dem KWFinder (Mangools). Für Selbstständige sowie kleinere Unternehmen liefern beide Tools aus meiner Sicht alle wichtigen Daten, die du für eine fundierte Keyword-Recherche benötigst.

Zusätzlich nutze ich Google Suggest. Denn die automatischen Suchvorschläge und verwandten Suchanfragen liefern oft wertvolle Hinweise darauf, wie Menschen tatsächlich suchen und welche Fragen sie rund um ein Thema haben.

Gerade wenn du mit der Keyword-Recherche beginnst, brauchst du meiner Meinung nach kein teures Profi-Tool. Viel wichtiger ist, dass du lernst, die Daten richtig zu interpretieren und daraus sinnvolle Schlüsse für deine Inhalte zu ziehst. 

Brauche ich ein kostenpflichtiges Keyword-Tool?
Diese Frage bekomme ich regelmäßig gestellt. Meine Antwort lautet: Es kommt darauf an.

Ich selbst habe viele Jahre ausschließlich mit kostenlosen Keyword-Tools gearbeitet und damit für meinen Mama-Blog Mama im Spagat sehr gute Google-Rankings erzielt.

Wenn du jedoch regelmäßig Blogartikel schreibst und deine Sichtbarkeit strategisch aufbauen möchtest, empfehle ich dir ein kostenpflichtiges Keyword-Tool. Es spart dir nicht nur Zeit, sondern liefert deutlich umfangreichere Daten für deine Keyword-Recherche.

Ich arbeite aktuell hauptsächlich mit Ubersuggest. Das Tool zeigt dir unter anderem das Suchvolumen, die SEO Difficulty, verwandte Suchbegriffe und die Webseiten, die für ein Keyword bereits gut gefunden werden. Darüber hinaus erhältst du weitere Ideen für Themen, Fragen und Inhalte rund um dein Keyword sowie konkrete Prompt-Vorschläge. 

Kostenlose Möglichkeiten wie das Karma Keyword Tool oder der Google Keyword Planner eignen sich gut für den Einstieg. Für eine fundierte Keyword-Recherche reichen sie meiner Erfahrung nach jedoch oft nicht aus, da wichtige Daten oder Keyword-Vorschläge fehlen.

Schritt 3: Passende Keywords festlegen

Nach deiner Recherche hast du wahrscheinlich eine ganze Liste mit möglichen Keywords vor dir. Jetzt geht es darum zu entscheiden, welche Begriffe wirklich zu deinem Thema und deinem Angebot passen.

Du legst also deine Keywords fest und entwickelst deine Strategie. 

1. Lege dein Hauptkeyword fest
Wähle zunächst ein Hauptkeyword aus. Das ist der Suchbegriff, auf den dein Blogartikel hauptsächlich ausgerichtet ist.

Im besten Fall wählst du ein Keyword mit möglichst hohem Suchvolumen bei niedriger Konkurrenz bzw. geringer SEO Difficulty. Das Schwierige daran: In den allermeisten Fällen haben Keywords mit hohem Suchvolumen auch eine hohe Konkurrenz. 

Für viele Selbstständige ist es deshalb sinnvoller, zunächst auf spezifischere Keywords mit geringerem Suchvolumen zu setzen. So hast du häufig bessere Chancen, sichtbar zu werden und genau die Menschen anzusprechen, die nach deinem Angebot suchen.

Ergänze passende Nebenkeywords
Um dein Thema richtig gut abzudecken macht es Sinn, dass du neben deinem Hauptkeyword noch weitere, thematisch passende Keywords verwendest. Diese sogenannten Supporting-Keywords sind Synonyme oder Begriffe aus demselben Themengebiet. Deine Nebenkeywords unterstützen deine Inhalte und ermöglichen dir es, mit einer Seite oder einem Beitrag gleich für mehrere Suchbegriffe bei Google gefunden zu werden. 

Verstehe die Suchintention
Hinter jeder Suchanfrage steckt eine Intention, also eine Absicht bzw. ein Wunsch. Der Suchende hat beim Googeln immer ein bestimmtes Ziel im Kopf. Nur wenn du dieses erkennst und richtig einordnest, kannst du in den Google-Ergebnislisten (SERPs) vorne auftauchen. 

Meist möchten die Suchenden

  • etwas wissen bzw. genauere Informationen zu einem Thema (= informationsgetriebene Suchanfrage)
  • etwas Konkretes tun und/oder etwas kaufen (= transaktionsgetriebene bzw. kommerzielle Suchanfrage)
  • irgendwohin gehen (= lokale Suchanfrage)

Finde heraus, was die Suchenden wünschen
Zugegeben, bei manchen Suchbegriffen kannst du schnell erahnen, welche Suchintention hinter einer Suchanfrage steckt. Gibt eine Person „erstlesebücher gebraucht kaufen“ in die Suchmaske ein, dann ist sofort klar, dass diese Person ein gebrauchtes Erstlesebuch kaufen möchte. Beim Begriff „erstlesebücher“ sieht es bereits etwas schwieriger aus. Vielleicht möchte sich die Person zunächst allgemein über Erstlesebücher informieren. Es ist aber auch möglich, dass die Person schon zum Kauf bereit ist.

Doch wie findest du heraus, was die Suchenden sich wünschen? Indem du dir die Webseiten ansiehst, die bereits jetzt für diese Suchanfrage bei Google weit vorne auftauchen. Denn die Seiten, die bei Google ganz vorne stehen liefern die Inhalte, die bei den Suchenden gut ankommen. Sonst würden diese Seiten in Ergebnislisten nicht ganz oben stehen. 

Mit dieser Methode kannst du sehr gut vorab prüfen, ob die aktuellen Suchergebnisse die Inhalte liefern, über die du schreiben möchtest

Zwei Praxisbeispiele:

Keywords „Pinterest Support“ versus „Pinterest Management“
Ich hatte für eine meiner Angebotsseiten zunächst das Keyword „Pinterest Support“ (statt wie jetzt „Pinterest Management“) im Blick. Nachdem ich mir allerdings die aktuellen Google Ergebnisse angeschaut hatte, habe ich „Pinterest Support“ schnell verworfen. Die Suchenden erwarten bei dieser Suchanfrage die URL des offiziellen Pinterestaccounts und seine Support-Leistungen. Ich hingegen biete meinen Kund*innen an, ihren Pinterest-Account aufzusetzen und zu pflegen. Das Keyword „Pinterest-Support“ passt also gar nicht zu mir und meinem Angebot.

Keywords „Keyword-Recherche“ und „Keywords finden“
 Bei meiner Recherche zu diesem Artikel standen unter anderem die Begriffe „Keyword-Recherche“ und „Keywords finden“ zur Auswahl. Während meiner Analyse habe ich festgestellt, dass viele Menschen nach „Keywords finden“ suchen und dieser Begriffe besser zu meiner Zielgruppe passt. Meine Leser*innen möchten keine theoretische Abhandlung über eine Keyword-Recherche lesen. Sie möchten vor allem wissen, wie sie die richtigen Keywords für ihr Business finden.

Schritt 4: Deine Keywords richtig einsetzen

Zum Schluss geht es an das Schreiben. Dabei musst du deine Keywords nicht möglichst oft im Text unterbringen. Viel wichtiger ist, dass dein Blogartikel die Suchintention erfüllt und dein Thema verständlich behandelt.
Nutze dein Hauptkeyword deshalb an den Stellen, an denen es sowohl deinen Leser*innen als auch Suchmaschinen hilft, den Inhalt schnell einzuordnen.

Dein Hauptkeyword sollte an folgenden Stellen vorkommen:

  • in der Hauptüberschrift deines Artikels (H1)
  • in mindestens einer Zwischenüberschrift (H2)
  • im ersten Absatz deines Textes (innerhalb der ersten 100 Wörter)
  • einmal fett markiert im Text
  • im Text selbst (aber bitte nicht übertreiben, sonst betreibst du Keyword-Stuffing)
  • in der URL
  • im Titel-Tag
  • in der Meta-Beschreibung (kein Muss, aber meist sinnvoll)
  • im Dateinamen, dem Titel und der Beschreibung deiner Bilder/Grafiken
  • im ALT-Attribut

Verwende dein Keyword ganz natürlich im Text. Dabei gilt: Schreibe immer zuerst für deine Leser*innen, nicht für Suchmaschinen oder KI-Erwähnungen.

Ergänze passende Nebenkeywords
Nutze zusätzlich verwandte Begriffe, Synonyme und Formulierungen, die thematisch zu deinem Hauptkeyword passen. So deckst du dein Thema umfassender ab und schreibst automatisch abwechslungsreicher.

Gerade heute ist das wichtiger als die reine Wiederholung eines einzelnen Keywords. Google und KI-Systeme erkennen Zusammenhänge und bewerten Inhalte danach, wie gut sie ein Thema insgesamt beantworten.

Bilder nicht vergessen
Auch Bilder können einen kleinen Beitrag zur Suchmaschinenoptimierung leisten. Vergib deshalb aussagekräftige Dateinamen und Alt-Texte. Sie helfen Suchmaschinen dabei, den Bildinhalt besser zu verstehen und verbessern gleichzeitig die Barrierefreiheit deiner Website.

Falls die Bildersuche für dein Thema keine große Rolle spielt, musst du hier jedoch nicht jedes Detail perfektionieren. Wichtiger ist, dass dein eigentlicher Inhalt überzeugt. 

Fazit: Deine passenden Keywords finden

Eine gute Keyword-Recherche hilft dir nicht nur dabei, bei Google besser gefunden zu werden. Sie zeigt dir vor allem, welche Fragen, Wünsche und Herausforderungen deine Wunschkund*innen wirklich haben.

Genau deshalb ist Keyword-Recherche viel mehr als das Sammeln von Suchbegriffen. Sie bildet die Grundlage für Inhalte, die Menschen weiterhelfen und die via Google gefunden und in KI-Suchen genannt werden. 

Du möchtest bei deiner Keyword-Recherche für deine Website oder deinen Blogartikeln unterstützt werden? Dann schaue dir doch meine Keyword-Recherche-Angebote an oder schreibe mir eine Nachricht

Häufige Fragen zur Keyword-Recherche

Die richtigen Keywords findest du, indem du die Fragen und Bedürfnisse deiner Wunschkund*innen mit den Daten aus einem Keyword-Tool kombinierst. Achte dabei nicht nur auf das Suchvolumen, sondern vor allem auf die Suchintention. Denn ein gutes Keyword passt sowohl zu deinem Angebot oder zu deinen Kernaussagen als auch zu den Erwartungen der Suchenden.

Eine optimale Keyword-Dichte gibt es nicht. Nutze dein Hauptkeyword an den wichtigsten Stellen, zum Beispiel in der Überschrift, im ersten Absatz, in Zwischenüberschriften und im Fließtext. Mache dir klar, dass du für deine Leser*innen schreibst, nicht für Google oder KI. Verwende Synonyme und verwandte Begriffe ganz natürlich und vermeide es, Keywords künstlich zu wiederholen.

Ja, auf jeden Fall. Doch der Kern bleibt gleich. Auch heute beginnen relevante Inhalte mit einem guten Verständnis für die Wunschkund*innen und einer fundierten Keyword-Recherche. Der Unterschied zu früher ist, dass es nicht mehr nur um einzelne Suchbegriffe geht. Entscheidend ist, die Suchintention hinter einem Keyword zu verstehen und Inhalte zu erstellen, die die Fragen deiner Zielgruppe wirklich beantworten. Genau deshalb ist eine Keyword-Recherche heute nicht nur für die klassische Suchmaschinenoptimierung (SEO), sondern auch für die Sichtbarkeit in KI-Suchen (GEO) eine wichtige Grundlage.

Hallo, ich bin Nadja Luge,
Expertin für SEO & nachhaltiges Content-Marketing.

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